Glashütte Christophstal (Käferhütte)
1753 – 1830
Die Glashütte Christophstal, auch als Käferhütte oder Neuhütte bekannt, wurde zur Verwertung der lokalen Holzbestände gegründet und mit sechs Schmelzhäfen betrieben. Sie befand sich im Besitz der Familien Kugler und Köfer, bevor sie 1819 aufgrund wirtschaftlicher Probleme versteigert werden musste. Im Jahr 1823 übernahm Mathias Greisenecker den Besitz und nahm die Glashütte sowie das zugehörige Brauhaus wieder in Betrieb. Der letzte Abschnitt der Glaserzeugung in jenem Gebiet endete um 1830 wegen der starken Konkurrenz durch moderne Glasfabriken, insbesondere aus Nordböhmen.
Quellen
- Bernleithner E. - Alte Glashütten im niederösterreichisch-böhmischen Grenzgebiet
- Köllner V. - Alte Glashütten im Waldviertel und ihre Meister
- Volkmar Köllner: Nachlass zu Glasmacherfamilien im Waldviertel, 1980er Jahre. Archiv Gmünd/Waldviertel.