Glashütte im Kalten Graben
1650 – 1671
Diese Hütte lag im Tal des Bruchetbaches bei den heutigen Häusern Eisenbergeramt Nr. 30 bis 35, wo zahlreiche Bodenfunde von Schlacken sowie grünem und blauem Glas auf den eigentlichen Produktionsort hindeuten. Die Siedlung der Glasarbeiter erstreckte sich dort dorfähnlich entlang des Bachlaufs und gilt als die wahrscheinliche Vorgängerin des Standorts am Fischerplatz.
Quellen
- Kugler E. - Heimatbuch Jaidhof, S. 266 ff
- Winkelbauer T. - Glashütten im Gföhleramt, S. 149 ff
- Kirchenmatriken der Pfarre Obermeisling
- Kirchenmatriken der Pfarre Gföhl
- Kirchenmatriken der Pfarre Krumau am Kamp
- Volkmar Köllner: Nachlass zu Glasmacherfamilien im Waldviertel, 1980er Jahre. Archiv Gmünd/Waldviertel.
Nachfolger:Glashütte am Fischerplatz